Bergmannsgottesdienst: 1100 Euro für die Kinderhospizarbeit in Bochum plus Museumsfreikarten für betroffene Familien
Landeskirchschichten und Bergmannsgottesdienste haben eine lange Tradition in Bochum. Und auch, dass die Kollekte der Bergmannsgottesdienste für soziale Projekte oder an soziale Einrichtungen in Bochum gespendet wird. Vor Kurzem haben die Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum von einem Bergmannsgottesdienst profitiert und erhielten jetzt 1100 Euro.
Das Spendengeld wurde am 25. August bei der Kollekte der 51. Landeskirchschicht anlässlich des 60. Geburtstags des Landesverbandes der Berg- und Knappenvereine NRW gesammelt. Ausgerichtet hatte die Veranstaltung der Landesverband der Berg- und Knappenvereine direkt auf dem Vorplatz des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum. „Da wir bei unseren Veranstaltungen sehr viele Menschen anziehen, nutzen wir dabei immer gern die Möglichkeit, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln“, sagte Johannes Hartmann (Foto, re.), 1. Vorsitzender des Landesverbandes.
Hannah Pfeiffer (Foto, Mitte), Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Bochum unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste, bedankte sich bei der symbolischen Spendenscheckübergabe im Deutschen Bergbau-Museum für die Unterstützung. „Mit unserer Arbeit möchten wir die Lebensqualität von Familien verbessern, die ein schwerstkrankes Kind versorgen. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen.“
Der ambulante Kinderhospizdienst begleitet in Bochum und Umgebung Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, oft über viele Jahre. Die Mitarbeitenden und ehrenamtlichen Begleiter*innen besuchen die betroffenen Familien zu Hause, stehen beratend zur Seite und ermöglichen entweder den erkrankten Kindern oder oft auch den gesunden Geschwisterkindern Freizeitaktivitäten sowie den Eltern eine Auszeit in ihrem herausfordernden Alltag.
„Wir engagieren uns gern für soziale Projekte in Bochum“, sagte Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Bergbau-Museums und überraschte Hannah Pfeiffer bei der symbolischen Spendenübergabe mit 100 Freikarten für das Bergbau-Museum, die der Kinderhospizdienst für seine Familienangebote nutzen kann. „Wir hoffen, dass wir so einen kleinen Beitrag leisten können, dass die Familien ihren schwierigen Alltag für wenigstens kurze Zeit hinter sich lassen können“, so Kleingärtner.


