Quelle/Fotos: Deutsches Bergbau-Museum Bochum / Sophia Sievers
Bergmannsgottesdienst-Kollekte unterstützt erneut Engagement für schwerstkranke Kinder und Jugendliche in Bochum
Die Verbindung von Bergleuten mit sozialen Zwecken ist historisch tief in der bergmännischen Kultur verwurzelt. So ist es auch eine Tradition im Ruhrgebiet, dass die Kollekte sogenannter Bergmannsgottesdienste für soziale Projekte oder an soziale Einrichtungen gespendet wird. Erneut haben die Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum von einem Bergmannsgottesdienst profitiert und erhielten jetzt eine Spende in Höhe von 1100 Euro.
Das Spendengeld war Mitte Dezember beim traditionellen Bochumer Bergmannstag gesammelt worden, und zwar im 26. ökumenischen Bergmannsgottesdienst zu Ehren der heiligen St. Barbara. Fabian Reimertz (Foto, 3. von rechts) aus dem Fundraising-Team der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum nahm den symbolischen Spendenscheck jetzt auf dem Doppelbock-Fördergerüst über dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum entgegen und bedankte sich für die 1100-Euro-Spende bei (von links nach rechts) Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner (Wissenschaftliche Direktorin des Museums), Hans Mohlek und Katharina Chur (Landesverband der Berg- und Knappenvereine NRW), Johannes Hartmann (Landesverband der Berg- und Knappenvereine NRW) sowie Tim Pfenner (kaufmännischer Geschäftsführer des Museums). Ebenfalls mit dabei: Hope, der Bärenbotschafter vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum. Mit ihrem ambulanten Angebot wollen die Deutschen Kinderhospiz Dienste möglichst alle Familien mit schwerstkranken Kindern und solchen, die eine verkürzte Lebenserwartung haben, erreichen, die sie dann oft über viele Monate oder auch Jahre begleiten.



