Das rein ehrenamtlich organisierte Charity Unleashed Festival (CUF 24) feierte Ende Mai im Druckluft Oberhausen einen vollen Erfolg.
Dabei überzeugte es nicht nur musikalisch, sondern auch durch sein soziales Engagement. Erstmals unterstützten die Veranstalter des kultigen Metal-Benefiz-Festivals die Deutschen Kinderhospiz Dienste: Sämtliche überschüssigen Einnahmen in Höhe von 2.037 Euro wurden nun von Dominik Kytzia, Nena S. und Michelle Reinecke an Michael Cremann, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kinderhospiz Dienste, am Standort Bochum überreicht.
Die Organisatoren des CUF 24 haben es sich bereits in den vergangenen Jahren zum Ziel gesetzt, zwischenmenschliche Solidarität durch Musikverbundenheit zu stärken und vor allem für diejenigen Mitmenschen da zu sein, die oft am Rande der nicht immer perfekten Leistungsgesellschaft stehen. „Das Festival haben wir gegründet, um dort zu helfen, wo das staatliche Hilfesystem an seine Grenzen kommt“, erläutert Dominik Kytzia (li.). „Das Geld, das durch unsere Arbeit zusammengekommen ist, haben wir den Deutschen Kinderhospiz Diensten sehr gerne gespendet!“ Die Festivalorganisatoren möchten ganz besonders für das Ehrenamt in der Kinderhospizarbeit begeistern, denn „die betroffenen Familien werden viel zu oft im Stich gelassen.“
Nena S. (2.v.li.) ergänzt: „Wir denken, dass ein Umfeld mit der geteilten Leidenschaft Musik auch eine tolle Basis für solidarischen Austausch sein kann. Zusätzlich war es uns ein Anliegen kleineren Bands die Möglichkeit zu geben, mit größeren Acts aufzutreten.“ Die Spende soll die Teilhabebibliothek der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum unterstützen. In dieser werden Spielzeuge sowie Fördermaterial zur Ausleihe bereitstehen, die die Ehrenamtlichen mit zu den Familien nehmen können, um auch Kindern mit starken geistigen und körperlichen Einschränkungen einen Austausch mit ihrer Umwelt sowie das Ausschöpfen ihrer individuellen Entwicklungspotenziale zu ermöglichen.
Premiere feierte das Festival vor zwei Jahren in Duisburg. In diesem Jahr entschlossen sich die Veranstalter, das Festival in Oberhausen stattfinden zu lassen. Das Line-up sollte nicht nur Genre-Fans anlocken. So traten unter anderem Orphalis (Tech-Death-Metal) aus Dortmund, Assassin (Thrash-Metal) aus Düsseldorf, Eradicator (Thrash-Metal) aus Olpe, Messerschmitt (Speed-Metal) aus Remscheid und Frostshock (Thrash-Metal) aus Haltern am See sowie die Band Scraper (Thrash/Prog/Death Metal) aus Marl auf.


