„Kerze an“ für verstorbene Kinder und Jugendliche: Die Deutschen Kinderhospiz Dienste und ihr Bärenbotschafter Hope rufen die Menschen dazu auf, am kommenden Sonntag, 14. Dezember, um 19 Uhr eine brennende Kerze ans Fenster zu stellen und damit Teil des weltweiten Kerzenleuchtens zu sein.
Quelle/Foto: Deutsche Kinderhospiz Dienste e.V.

„Kerze an“ für verstorbene Kinder und Jugendliche

Ein Licht geht um die Welt. Mit diesem Gedanken rufen die Deutschen Kinderhospiz Dienste für Sonntag, 14. Dezember, dazu auf, um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und so Teil der Initiative „Weltweites Kerzenleuchten“ zu sein.

Die leuchtenden Kerzen sollen rund um die Welt an Kinder und Jugendliche erinnern, die gestorben sind, noch bevor sie erwachsen werden konnten. Viele von ihnen litten an einer lebensverkürzenden Erkrankung. Sie und ihre Familien wurden – zum Teil über Jahre – auch von den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten, die die Deutschen Kinderhospiz Dienste unter ihrem Dach vereinen, begleitet und unterstützt.

Das internationale Worldwide Candle Lighting geht zurück auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehörigen in den USA, die diese Initiative 1996, also vor 25 Jahren, ins Leben riefen. Die Idee der „Compassionate Friends“ war und ist es bis heute, dass immer am zweiten Sonntag im Dezember brennende Kerzen ans oder ins Fenster gestellt werden – und zwar weltweit. Denn während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass das weltweite Kerzenleuchten 24 Stunden lang die ganze Welt erhellt. Jedes Licht im Fenster steht für ein Kind, das verstorben ist.

„Das weltweite Kerzenleuchten lebt von der Solidarität der Menschen. Gerade jetzt, in der besinnlichen Vorweihnachtszeit, ist es wichtig, auf verstorbene Kinder und Jugendliche aufmerksam zu machen, die vorzeitig gehen mussten. Wir senden damit ein Zeichen an alle Eltern und Angehörigen, dass wir sie in den schweren Zeiten der Trauer auch außerhalb der Vorweihnachtszeit nicht allein lassen und mit ihnen fühlen“, sagt Thorsten Haase, geschäftsführender Vorstand und Initiator der Deutschen Kinderhospiz Dienste.