Hope, der Bärenbotschafter der Deutschen Kinderhospiz Dienste, nahm stellvertretend für die vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum begleiteten Familien den symbolischen Spendenscheck von den beiden Lehrkräften Simone Spickhoff und Marius Kruza entgegen.
Quelle/Fotos: Deutsche Kinderhospiz Dienste Bochum / Andrea Eickholt

Sponsorenlauf mal anders: Lehrerschaft von Wattenscheider Gesamtschule erläuft Sponsorengelder für schwerstkranke Kinder

Viele Schulen organisieren zwischen Frühjahr und Herbst Sponsorenläufe für gemeinnützige Zwecke – so auch die Maria Sibylla Merian-Gesamtschule in Bochum-Wattenscheid. Allerdings hatte die Schule sich etwas Besonderes einfallen lassen und nicht die Schüler*innen mit finanzieller Unterstützung auf die Strecke geschickt, sondern die Lehrer*innen. Dabei kamen 1800 Euro zusammen, von denen 1000 Euro an die Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum gespendet und jetzt überreicht wurden.

Alle Lehrerinnen und Lehrer, die sich im Frühjahr auf den sportlichen Weg gemacht hatten, hatten sich – wie sonst die Schülerinnen und Schüler – Sponsoren gesucht, die ihre zurückgelegte Strecke finanziell unterstützten. Angefeuert von den nicht mitlaufenden Kolleginnen und Kollegen und vielen Kindern und Jugendlichen der Schule drehten die Lehrer*innen in der Mittagszeit ihre Runden auf dem Sportplatz, zum Teil auch als Staffeln mit Stabübergabe. Einige Schüler*innen liefen aus Sympathie und zum Anfeuern einige Runden mit, andere sponserten ihre Lehrer – natürlich mit Elterneinverständnis. Am Ende dieses etwas anderen Sponsorenlauf-Events wurde auf dem Schulgelände gegrillt und gab es Getränke.
Die Koordinatorinnen am Standort Bochum freuten sich über das wiederholte Engagement der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule, die sich auch jetzt wieder solidarisch zeigte mit dem Schicksal vieler Kinder und Jugendlicher in Bochum und Umgebung, die so schwer krank sind, dass sie möglicherweise sterben, bevor sie erwachsen werden. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum begleitet betroffene Familien durch geschulte Ehrenamtliche, die innerhalb der Familie regelmäßig entweder Zeit mit dem erkrankten Kind oder mit den gesunden Geschwistern verbringen und die Eltern so in ihrem herausfordernden Alltag ein Stück weit entlasten.