Tag der Kinderhospizarbeit: Bochum leuchtet grün! Oberbürgermeister Thomas Eiskirch erneut Schirmherr
Wenn am kommenden Montag, 10. Februar, überall in Bochum öffentliche und private Gebäude grün leuchten, soll jeder wissen: Es ist Tag der Kinderhospizarbeit! Bundesweit und eben auch in Bochum wird auf Familien aufmerksam gemacht, in denen schwerstkranke Kinder leben, die möglicherweise niemals erwachsen werden. Aber nicht nur das: Aufmerksam gemacht wird auf all Diejenigen, die die Kinderhospizarbeit anbieten, unterstützen und fördern. Dazu gehört auch der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste, die Oberbürgermeister Thomas Eiskirch erneut dazu bewegen konnten, in seiner Stadt die Schirmherrschaft für den Aktionstag zu übernehmen.
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch erklärt mit der Schirmherrschaft seine Solidarität mit den vielen Familien in Bochum und Umgebung, die ein gemeinsames Schicksal eint: Sie haben Kinder, die eine so schwere Erkrankung haben, dass sie möglicherweise daran versterben werden, noch bevor sie erwachsen werden. Die Familien haben häufig neben dem extrem herausfordernden Alltag auch mit sozialer Isolation zu kämpfen. „Es gibt nichts Schlimmeres für Eltern, als die Nachricht, dass das eigene Kind unheilbar krank ist. Umso wichtiger ist es, dass ihnen Engagierte in der Kinderhospizarbeit in dieser unvorstellbar schwierigen Zeit zur Seite stehen. Sie versuchen, den schwerkranken Kindern ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Am bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit wird auf die unterschiedlichen Situationen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam gemacht“, teilt Thomas Eiskirch mit. Wieder werden am 10. Februar viele Gebäude in seiner Stadt mit Einbruch der Dunkelheit grün erleuchtet sein oder grün angestrahlt – auch die Südfassade des Rathauses wird passend zum Tag der Kinderhospizarbeit grün erleuchtet.
Außerdem sind grüne Bänder das Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit und drücken die Verbundenheit mit den erkrankten Kindern und ihren Familien aus. „Wer an diesem Tag symbolisch das ,Grüne Band‘ trägt, setzt ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität mit der Arbeit in den Kinderhospizen und ambulanten Kinderhospizdiensten“, sagt Eiskirch und würdigt auch das Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinderhospizarbeit. „Mein herzlicher Dank und tief empfundener Respekt gilt allen, die sich ehrenamtlich und hauptberuflich in die Kinderhospizarbeit einbringen und den Angehörigen in schweren Zeiten zur Seite stehen.“
In Bochum werden am Montag folgende Gebäude grün angestrahlt und erleuchtet: das Schauspielhaus als Botschafter-Institution der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum, die Sternwarte, die Jahrhunderthalle, der RuhrCongress, das Anneliese Brost Musikforum Ruhr, die Gebäude des Wohnungsunternehmens Vonovia, das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke am Ostring sowie die Technische Hochschule Georg Agricola. Ebenfalls grün beleuchtet ist natürlich das Büro der Deutschen Kinderhospiz Dienste an den Claudiushöfen. Außerdem wird die Bochumer Bäckerei Löscher wie im vergangenen Jahr Gebäck in ihren Filialen verkaufen, das extra zum Tag der Kinderhospizarbeit mit grünem Zuckerguss überzogen wird.


