Geballte Ehrenamtlichen-Power beim gemeinsamen Frühstück im Cafe del Sol in Bochum.
Quelle: Deutsche Kinderhospiz Dienste Bochum / Simke Strobler
Kinderhospizarbeit ohne Ehrenamtliche undenkbar: Dankestreffen der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Bochum
Ohne sie ist die ambulante Kinderhospizarbeit nicht denkbar. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Kinderhospiz Dienste begleiten regelmäßig schwerstkranke oder an einer akut lebensbedrohlichen Krankheit leidende Kinder und Jugendliche oder auch deren gesunde Geschwisterkinder. Damit entlasten sie die betroffenen Familien nicht nur für Momente in ihrem herausfordernden Alltag, sondern bringen häufig auch ein Stück Lebensfreude mit in die Familien. Vor Kurzem hatte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Bochum seine Ehrenamtlichen im Rahmen eines Neujahrsempfangs zu einem Dankestreffen eingeladen.
„Tatsächlich wäre unsere Arbeit ohne die zuverlässige und engagierte Mitarbeit unserer Ehrenamtlichen nicht möglich. Die Familien profitieren von der hohen Einsatzbereitschaft, der Flexibilität und dem Einfühlungsvermögen der Ehrenamtlichen“, sagt Andrea Eickholt, die vor Kurzem viele der Ehrenamtlichen im Cafe del Sol in Bochum zu einer geselligen Frühstücksrunde begrüßte. Viele von ihnen begleiten regelmäßig – oft einmal in der Woche – entweder ein erkranktes Kind oder aber ein oder mehrere gesunde Geschwisterkinder oder engagieren sich für die Geschwistergruppe und bei deren monatlichen Treffen. Sie schenken den Kindern und vor allem den Eltern also wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit. Dafür dankte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum den Ehrenamtlichen jetzt zusätzlich zur Einladung zum Frühstücksbuffet auch mit einer kleinen Aufmerksamkeit, verpackt in Umschläge, für das zum Teil schon jahrelange Engagement im Sinne der ambulanten Kinderhospizarbeit.
Das Ehrenamt in der Kinderhospizarbeit ist ein anspruchsvolles Ehrenamt, bei dem es an der Tagesordnung ist, an den Tod, das Sterben, die Vergänglichkeit – auch die eigene – zu denken. Denn die erkrankten Kinder, die die Ehrenamtlichen meist in ihrem häuslichen Umfeld begleiten, verlieren oft über Jahre ihre Kraft oder auch – je nach Krankheit – Fähigkeiten, die sie einmal hatten. „Das auszuhalten, gelingt nur, wenn die Ehrenamtlichen gut auf ihre Aufgabe und die Begleitung der betroffenen Familien vorbereitet werden“, sagt Andrea Eickholt, Regionalleiterin für die ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste der Deutschen Kinderhospiz Dienste im Ruhrgebiet.
Vorbereitet werden die zukünftigen Ehrenamtlichen in sogenannten Befähigungskursen, die die Deutschen Kinderhospiz Dienste auch in Bochum regelmäßig anbieten. Der nächste Befähigungskurs in Bochum startet voraussichtlich im Herbst. Allerdings werden jetzt schon erste Gespräche dazu geführt, weshalb sich Interessierte, die sich ein Ehrenamt in der ambulanten Kinderhospizarbeit vorstellen können, schon jetzt bei Andrea Eickholt melden können: unter Telefon 0234 – 91 28 31 79 oder mit einer E-Mail an kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-bochum.de


